Personal, Weiterentwicklung und Zusammenhalt: Arbeiten mit Verantwortung im KUK

Seit 2020 gestaltet Mag.a Magdalena Stroh Holly, MSc die Entwicklung des Kepler Universitätsklinikums mit. Was als Referentin des Kaufmännischen Direktors beginnt, führt sie in die Leitung des Geschäftsbereichs Personal sowie in die Funktionen als stellvertretende Kaufmännische Direktorin und Prokuristin. Im Interview erzählt sie, warum sie das Gesundheitswesen begeistert, wie vielfältig ihr Arbeitsalltag ist und weshalb Weiterentwicklung und ein starkes Miteinander für sie zentrale Erfolgsfaktoren sind.
Was hat Sie dazu bewogen, diese Tätigkeit auszuüben?
"Schon während meines Studiums hat mich das Gesundheitswesen besonders fasziniert – ein Bereich, der in Österreich stark öffentlich geprägt ist und gleichzeitig vor komplexen rechtlichen und organisatorischen Herausforderungen steht. Die Verbindung aus Recht, Gesundheitsmanagement und der Möglichkeit, in einem so relevanten Umfeld gestalten zu können, hat mich motiviert, meinen beruflichen Weg genau hier einzuschlagen."
Dass sie ihren Weg ins KUK gefunden hat, empfindet sie als großes Glück: „Ich bin sehr froh, dass ich heute genau hier arbeiten darf.“ Besonders wichtig ist ihr dabei der Sinn hinter der Tätigkeit: „Egal in welchem Bereich des Klinikums man arbeitet – man weiß am Ende des Tages, dass die eigene Arbeit einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leistet. Das verleiht dem Arbeitsalltag eine besondere Bedeutung."
Wie sieht Ihr Arbeitsalltag im Kepler Universitätsklinikum aus?
Der HR‑Bereich umfasst sieben große Themenfelder – für Magdalena Stroh‑Holly „ein bunter Blumenstrauß“, weil er so viele unterschiedliche Aufgaben vereint:
- Recruiting
- Personalentwicklung
- Personalrecht
- Personalplanung, -budget, -controlling
- Personaladministration
- Zeitwirtschaft
- Personalmarketing
Fixpunkte wie Jour Fixe mit den Abteilungsleitungen des Personalbereichs sowie der Kollegialen Führung geben Orientierung, doch der Alltag bleibt dynamisch. Strategische Fragestellungen, Abstimmungen, Verhandlungen oder neue Anforderungen kommen oft spontan und bringen jeden Tag neue Themen und neue Perspektiven. Dazu kommen zahlreiche Abstimmungen mit Stakeholdern wie der OÖG, der JKU, dem Land OÖ oder der Ärztekammer, wenn es um die Weiterentwicklung des HR-Bereichs oder des Klinikums insgesamt geht.
Gerade diese Mischung aus Struktur, Verantwortung und Unvorhergesehenem macht für sie den Reiz aus. Ebenso prägt der Wechsel zwischen der Leitung des Personalbereichs und der stellvertretenden kaufmännischen Direktion ihren Alltag: „Die Mischung aus beiden Rollen macht mir Spaß und macht meinen Arbeitsalltag sehr spannend.“
Was bereitet Ihnen an Ihrem Beruf besonders große Freude?

Was ich an meiner Arbeit besonders schätze, ist der Austausch mit Menschen. Innerhalb des Personalbereichs, aber auch darüber hinaus. Ich arbeite mit so vielen unterschiedlichen Personen, Berufsgruppen und Stakeholdern zusammen. Es ist immer wieder spannend und vor allem bereichernd, wenn verschiedene Perspektiven zusammentreffen und man gemeinsam strategisch weiterentwickelt. Dabei eröffnen sich in der Weiterentwicklung so spannende Fragestellungen, und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, macht mir große Freude. Die Möglichkeit, das Klinikum auf diese Weise weiterzubringen, motiviert mich besonders.
Mag.a Magdalena Stroh‑Holly, MSc
Was machen Sie nach einem fordernden Arbeitstag am liebsten zum Ausgleich?
„Hätten wir dieses Gespräch vor fünf Monaten geführt, hätte ich gesagt: Laufsport gemeinsam mit meinem Mann. Die gemeinsamen Gespräche und die Bewegung waren für mich ein wichtiger Ausgleich. Heute steht jedoch etwas anderes im Mittelpunkt. Mein liebster Ausgleich ist die Zeit mit meinem Mann und meiner fast fünf Monate alten Tochter. Diese Momente geben mir Ruhe und Kraft. Zum Laufen komme ich derzeit eher seltener 😉.“
Der HR-Bereich in Zahlen:
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Jährlich erreichen das Kepler Universitätsklinikum rund 14.000 Bewerbungen.
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Der HR‑Bereich verantwortet die strategische Planung von rund 6.000 Vollzeitäquivalenten. Dahinter stehen komplexe Abstimmungen, langfristige Personalentwicklung und die Sicherstellung, dass alle Bereiche des Klinikums optimal besetzt sind.
































