Ulrike Stehrer: 46 Jahre Veränderung und Weiterentwicklung am KUK

Früher VS Heute Stehrer Ulrike

Seit 46 Jahren ist Ulrike Stehrer im Klinikum tätig und hat die Entwicklung von der damaligen Landesfrauenklinik bis zum Kepler Universitätsklinikum hautnah miterlebt und mitgestaltet. Begonnen hat ihr Weg 1980 im Ärztlichen Sekretariat – heute ist sie als Sachbearbeiterin für Ambulanz- und Sondergebühren im Geschäftsbereich Finanzen und Controlling tätig. Ihr beruflicher Weg steht für Veränderungsbereitschaft, Pioniergeist und den Blick fürs große Ganze.

Als Ulrike Stehrer vor 46 Jahren ihren Dienst im ärztlichen Sekretariat der denkmalgeschützten Landesfrauenklinik (LFK) antrat, sah die Welt der Medizinverwaltung noch völlig anders aus. Anstelle von Hochleistungsrechnern prägten ein mobiler Tisch, eine mechanische Schreibmaschine und der Stenoblock ihren Alltag. „Das Aufgabengebiet reichte vom selbstständigen Verfassen von Entlassungsbriefen bis zum Probenversand“, erinnert sie sich. Schon damals bewies sie Pioniergeist: Anfang der 80er-Jahre setzte sie sich als eine der Ersten für einen rauchfreien Arbeitsplatz ein – ein Thema, das heute selbstverständlich ist, damals aber Mut erforderte.

Der Weg von Ulrike Stehrer ist eng mit der technologischen und strukturellen Entwicklung unseres Hauses verknüpft. Ob der Wechsel in die Patientenabrechnung 1990, die Umstellung auf die doppelte Buchführung oder die Mitgestaltung im Projektteam für den Neubau des Frauenbereichs – Ulrike Stehrer war immer mittendrin. Besonders spannend war für sie die aktive Mitgestaltung: „Aufgrund der angeeigneten medizinischen Kenntnisse konnte ich Leistungsverzeichnisse erstellen und erfolgreich mit Kostenträgern verhandeln.“

Trotz der Herausforderungen, die zwei große Fusionen (erst zur Landes- Frauen- und Kinderklinik LFKK, dann zum Kepler Universitätsklinikum) mit sich brachten, blieb sie stets lösungsorientiert. Auch wenn die Zusammenführung unterschiedlicher EDV-Systeme und Organisationen Geduld und Improvisationstalent forderte, verlor sie das Ziel nie aus den Augen: effiziente Prozesse für eine exzellente Patientinnen- und Patientenversorgung im Hintergrund.

Welche Lieblingsmomente blieben in den letzten 10 Jahren in Erinnerung? Für Ulrike Stehrer ist die Antwort klar: „Die Gemeinschaft im Team und der Teamspirit.“ Es sind die positiven Rückmeldungen von Patientinnen und Patienten sowie das Gefühl, gemeinsam an einer großen Sache zu arbeiten, die die letzten 10 Jahre am Kepler Uniklinikum besonders geprägt haben.

Stehrer Ulrike Aktuell
10 Jahre Kepler Uniklinikum bedeuten für mich Veränderung, Zusammenwachsen und Weiterentwicklung. Ich wünsche dem KUK kompetente und engagierte Mitarbeiter, die vernetzt denken, und Führungskräfte, die Fortschritt durch Prozessoptimierung ermöglichen.

Ulrike Stehrer

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