Anästhesiepflege am Kepler Universitätsklinikum bedeutet: vielfältige Einsatzbereiche, unterschiedliche medizinische Schwerpunkte und die Möglichkeit, fachliche Expertise gezielt einzubringen und weiterzuentwickeln. Unsere Anästhesiepflegekräfte sind an allen drei Standorten tätig – jeweils mit spezifischen Aufgabenfeldern.
Am Med Campus III. reicht das Spektrum von der Betreuung und Überwachung von Patientinnen und Patienten aller Altersstufen im Zentralen OP bis zu spezialisierten Fachbereichen. Dazu zählen unter anderem Augen-, HNO-, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Orthopädie und Traumatologie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Urologie, Gynäkologie, Plastische Chirurgie sowie Herz-, Kinderherz-, Gefäß- und Thoraxchirurgie. Darüber hinaus sind Anästhesiepflegekräfte in der Tageschirurgie, bei MRT, CT und Angiografien, in Bronchoskopie, Endoskopie, Nuklearmedizin, PET-CT und im Gipszimmer tätig. Auch in der Anästhesieambulanz sowie in der Notfallversorgung übernehmen sie wichtige Aufgaben – etwa im Schockraum und im innerklinischen Reanimationsteam.
Am Med Campus IV. liegt der Schwerpunkt auf Frauen-, Kinder- und Jugendheilkunde. Die Anästhesiepflege ist hier von der Tagesklinik über den OP bis zur Leitstelle im Einsatz und bringt ihre spezifische Fachkompetenz in die Versorgung dieser Patientengruppen ein.
Am Neuromed Campus steht die neuromedizinische Expertise im Mittelpunkt. Anästhesiepflegekräfte betreuen und überwachen Patientinnen und Patienten bei komplexen neurochirurgischen Operationen und neuroradiologischen Interventionen. Weitere Aufgaben sind die Betreuung intensivpflichtiger Patientinnen und Patienten bei Untersuchungen wie CT, MRT oder Angiografie, die postoperative Betreuung im Aufwachraum, die Betreuung mit PCA-Pumpen, die Mitarbeit im Reanimationsteam inklusive Reanimationsschulungen sowie die Durchführung der CPAP-Atemtherapie auf den Stationen.
So verbindet die Anästhesiepflege am KUK ein breites medizinisches Spektrum mit spezialisierten Aufgaben und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Je nach Standort und Einsatzbereich entstehen unterschiedliche Möglichkeiten, Know-how einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und die eigene fachliche Entwicklung voranzutreiben.



