Vielseitige Aufgaben im Servicecenter: Mein Job

Im Servicecenter des Kepler Universitätsklinikums greifen viele Aufgaben ineinander. Portier, Patientenadministration, Telefonzentrale und Notfallaufnahmeschalter: Florian Hackl ist in gleich vier Bereichen im Einsatz. Organisation, Koordination und die Weitergabe von Informationen gehören dabei zu seinem Arbeitsalltag. Sein Job zeigt, wie vielseitig die Arbeit im Servicecenter ist – und wie wichtig jeder einzelne Beitrag für reibungslose Abläufe und die Menschen im KUK ist.
Wie sind Sie zu dieser Tätigkeit gekommen?
„Ich bin gelernter Koch und habe 2013 im AKh in der Küche begonnen, wo ich auch im Mitarbeiterrestaurant tätig war. Nach einiger Zeit habe ich mir eine berufliche Veränderung gewünscht, da ich gut mit Menschen umgehen kann und mehr in diesem Bereich tätig sein wollte. Deshalb habe ich berufsbegleitend den Lehrberuf Verwaltungsassistent im medizinischen Bereich am Wifi absolviert und nach dem Abschluss meine Tätigkeit als Portier im Kepler Uniklinikum begonnen.“
Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?
„Mein Arbeitsalltag umfasst aufgrund der Rotation vier Tätigkeitsbereiche. Der Vorteil der Rotation ist, dass jede Mitarbeiterin/jeder Mitarbeiter die Aufgaben der Kollegin/des Kollegen kennt und je nach Patientinnen- und Patientenaufkommen in einem der vier eingeschulten Bereiche eingesetzt werden kann.
- Portier: Hier sind mein Team und ich Erstkontakt für Lieferantinnen und Lieferanten, Krankentransporte, Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher. Wir sind für Auskünfte aller Art zuständig, unterstützen beim Prozess der TV/Telefon-Karten und übernehmen die Einsatzleitung des internen Patiententransports wochentags ab 17 Uhr und an den Wochenenden/Feiertagen rund um die Uhr. Außerdem betreuen wir das Notfall-, Herztelefon und die Schlüsselausgabe für den Mehrzwecksaal.
- Patientenaufnahme: Montag bis Freitag administrieren wir in der Zeit von 6.45 bis 12.00 Uhr alle ambulanten und stationären Patientinnen und Patienten. Konkret stecken wir dabei die E-Card erfassen bzw. kontrollieren alle Daten.
- Telefonzentrale: In der Telefonzentrale werden alle externen und internen Anfragen beantwortet, bzw. an die jeweilige Stelle verbunden. Im Moment bearbeiten wir auch noch das interne Telefonbuch. Wir kümmern uns zudem um die TV/Telefon-Kartenausgabe und organisieren bei Bedarf Störungsbehebungen.
- Notfallaufnahmeschalter: Da der Notfallaufnahmeschalter 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche besetzt werden muss, arbeiten wir Portiere in einem Turnusdienst mit je zwei Tagdiensten und zwei Nachtdiensten. Bei einem KIS-Stillstand sind wir zuständig für die Ausgabe der elektronischen Fieberkurve und sollte ein Spitalskatastrophenalarm ausgelöst werden, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Notfallaufnahmeschalters die Rolle als Leitstelle und führen die Alarmierung durch. Ebenso sind wir der Erstkontakt für NISG-Meldungen (Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz).
Der Job im Servicecenter ist vielseitig und herausfordernd, da viele Anfragen gleichzeitig kommen und gutes Organisationstalent gefragt ist. Man weiß nie, was im Dienst auf einen zukommt, vor allem in der Nacht. Besonders an Aufnahmetagen ist es oft stressig, aber das Team bemüht sich sehr, alles so schnell wie möglich zu erledigen. In der Patientenaufnahme werden in Spitzenzeiten bis zu 400 Patientinnen und Patienten am Vormittag aufgenommen, beim Notfallaufnahmeschalter werden in 24 Stunden ca. 300 Personen exklusive Traumapatientinnen und -patienten administriert. In der Telefonzentrale werden bis zu 800 Anfragen am Tag abgewickelt.
Was bereitet besonders Ihnen Freude am Job?
„Das Schönste für mich ist, mit meiner Arbeit einen Beitrag zur Unterstützung unserer Patientinnen und Patienten zu leisten. Aufgrund gewisser Umstände befinden sich die Patientinnen und Patienten oft in einem Ausnahmezustand – etwa in der Notaufnahme oder kurz vor einer OP. Perfekt war der Tag für mich, wenn ich einigen Menschen mit meiner hilfsbereiten Art ein Lächeln ins Gesicht zaubern konnte."

Kein Tag ist wie der andere und genau das macht meinen Job so besonders. Ich habe ein sehr umfassendes Aufgabengebiet und lerne immer wieder dazu - mein Ziel dabei ist stets, dem Namen „Servicecenter“ immer wieder gerecht zu werden!
Florian Hackl
Was machen Sie nach einem Arbeitstag gerne zum Ausgleich?
"Es gibt nichts Schöneres als zu Hause zu sein und Abendspaziergänge in der Stadt Linz zu machen, mich mit Freunden zu treffen oder Tagesausflüge – wie etwa an den Traunsee – zu unternehmen."






































