„Der Gedanke, anderen zu helfen, hat mir schon immer gefallen.“

Ali Djalo hat sich schon früh dafür entschieden, Menschen mit seiner Arbeit zu unterstützen. Nach seiner Ausbildung zum Operationsassistenten am Kepler Universitätsklinikum ist er seit 2013 in der Bauchchirurgie und Urologie tätig. Im OP arbeitet er eng mit unterschiedlichen Berufsgruppen zusammen und trägt dazu bei, dass die Abläufe rund um die Operation reibungslos funktionieren. Was Ali Djalo an seiner Arbeit besonders schätzt? Die vielfältigen Einblicke, den Zusammenhalt und die vielen Möglichkeiten, gemeinsam etwas zu bewegen.
Was hat Sie dazu bewogen, genau diesen Beruf auszuüben?

Ich habe von klein auf bei meiner Mutter mitbekommen, wie sie als Hebamme Menschen zur Seite steht – das hat mir immer sehr gut gefallen, weshalb auch ich den Entschluss gefasst habe, anderen mit meiner Arbeit helfen zu wollen.
Ali Djalo, OP-Assistent am Med Campus III.
Ali Djalo und seine OP-Assistenzkolleg/-innen sind für die Annahme, Identifikation und Vorbereitung von Patient/-innen vor Operationen zuständig. Außerdem bereiten sie Operationsräume vor und assistieren bei der Lagerung der Patient/-innen. Auch die Bedienung unsteriler Geräte vor den Operationen zählt zu ihren Aufgaben. Dabei haben OP-Assistent/-innen auch viel Kontakt zu Kolleg/-innen aus anderen Berufsgruppen – das ist nur ein Aspekt, den Ali Djalo, der in Gambia geboren wurde, an seinem Beruf schätzt.
Was bereitet Ihnen eine besonders große Freude an Ihrer Tätigkeit?
„Mir gefällt sehr, dass ich mit vielen Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen zusammenarbeite. Es herrscht ein guter Zusammenhalt, wir haben viel Spaß zusammen und bereiten uns gegenseitig Freude – es gibt fast immer was zu lachen."
Auch die Einblicke, die Ali Djalo durch seine Arbeit im OP bekommt, findet er spannend – von Operationen der Speiseröhre, Galle und Bauchspeicheldrüse bis hin zu Operationen an Magen, Leber, Darm und Prostata hat er schon alles miterlebt.
Was machen Sie nach einem fordernden Arbeitstag am liebsten zum Ausgleich?
„Ich bin Fußballtrainer für Kinder, das macht mir am meisten Spaß. Als ich nach Österreich gekommen bin habe ich selber viel Fußball gespielt und wurde angesprochen, ob ich eine Kindergruppe trainieren möchte. Ich habe die Trainerausbildung abgeschlossen und trainiere derzeit eine U11-Mannschaft in Linz. Ich spiele natürlich auch selber oft Fußball und gehe gerne wandern. Außerdem reise ich sehr gerne."
Vielfältigkeit hinsichtlich der Kontakte zu anderen Menschen und die Einblicke, die während der Ausübung der Tätigkeit gewonnen werden können, sind nur einer der Aspekte, welche die Arbeit als OP-Assistenz definitiv sehr lohnend, aufregend und abwechslungsreich machen.




























