Ilija: Mein Alltag als pflegerischer Stationsleiter

DGKP Krizic Ilija ist pflegerischer Stationsleiter auf einer akutpsychiatrischen Station mit Unterbringungsbereich (UbG-Bereich). Im folgenden Text gibt er einen Einblick in den täglichen Arbeitsbereich an der Psychiatrie.

Pflegerischer Stationsleiter auf einer akutpsychiatrischen Station mit UbG-Bereich

Seit fast zwölf Jahren ist er als pflegerischer Stationsleiter auf einer akutpsychiatrischen Station mit UbG-Bereich tätig. Den Schritt in diese Position machte er, als seine Vorgängerin in den Ruhestand ging. Nach einer Phase der Überlegung entschied er sich, die Herausforderung anzunehmen. Sechs Monate später übernahm er zusätzlich die Verantwortung für eine weitere Station.

Heute gehören Organisation, Koordination und Führung ebenso zu seinem Arbeitsalltag wie die direkte Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Berufsgruppen. Auf den Stationen treffen Patientinnen und Patienten, Pflegepersonen, Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie Studierende und Praktikantinnen und Praktikanten aufeinander. Gerade im UbG-Bereich sind klare Kommunikation und eine gute Abstimmung besonders wichtig.

Stationsleiter Krizic Ilija
Pflegerischer Stationsleiter zu sein bedeutet, sich täglich neuen Herausforderungen zu stellen, Entscheidungen zu treffen und vorausschauend zu arbeiten

DGKP Ilija Krizic

Gemeinsam an einem Strang ziehen

Für ihn sind Fachwissen, Teamarbeit und gegenseitige Unterstützung die Grundlage für eine gute Pflege und Behandlung. Dabei gehören auch fachlicher Austausch und Selbstreflexion zum Arbeitsalltag. Die teilweise komplexen Behandlungsverläufe erfordern Geduld, Erfahrung und ein gut abgestimmtes Behandlungsteam.

Eine besondere Bedeutung hat für ihn auch die Begleitung von Studierenden und Praktikantinnen und Praktikanten. Gemeinsam mit den Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern möchte das Team ihnen die Möglichkeit geben, theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden und sie auf ihren zukünftigen Berufsalltag vorzubereiten.

Denn Pflege bedeutet für ihn vor allem eines: Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, ihre Gesundheit zu fördern und einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.